Amtlicher Leitwert der Uran-Konzentration wird deutlich unterschritten
Altentreptow, 14. April 2010 – Unser Trinkwasser hat eine hervorragende Qualität und erfüllt alle gesetzlichen Vorgaben. „Es ist damit auch für die Zubereitung von Säuglings-Nahrung geeignet“, sagte GKU-Geschäftsführer Günter Lange anlässlich der aktuellen Berichte über Spuren von Uran im Trinkwasser.
Der Leitwert des Umweltbundesamtes für die Urankonzentration in Höhe von zehn Millionstel Gramm pro Liter schließt auch bei stetigem Genuss jegliche Gesundheitsgefährdung für alle Bevölkerungsgruppen aus. Dieser deutsche Wert ist strenger als die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ausgesprochene Empfehlung aus dem Jahr 2003, nach der 15 Millionstel Gramm Uran pro Liter Trinkwasser nicht überschritten werden sollten.
Das chemische Element Uran ist ein Schwermetall. Es kommt in der Natur in allen Umweltmedien vor: in der Luft, im Wasser, im Boden. Entscheidend für die Bedeutung von Uran in den Umweltmedien und der Nahrung ist nicht die Strahlung, sondern die chemischen Wirkung, so das staatliche Bundesamt für Risikobewertung (BfR).
Im Hinblick auf die Diskussion um Spuren von Uran im Trinkwasser kann für das Versorgungsgebiet der von der GKU mbH betreuten Zweckverbände eindeutig Entwarnung gegeben werden. Der vom Umweltbundesamt vorgeschlagene Leitwert für die Urankonzentration wird im Trinkwasser aller Wasserwerke deutlich unterschritten. Generell gilt: Trinkwasser gehört zu den am strengsten kontrollierten Lebensmitteln in Deutschland.




